Fahrradfahren in der Stadt ist super praktisch und umweltfreundlich, aber mal ehrlich, es kann auch ganz schön stressig sein. Überall Autos, die Hupkonzerte und dann noch die anderen Radfahrer, die manchmal auch nicht gerade zimperlich sind. Damit du sicher und entspannt durch den Großstadtdschungel kommst, hab ich hier ein paar Tipps zusammengestellt. Das Ziel ist klar: sicher-radfahren-stadt soll für alle zur Normalität werden.
Key Takeaways
- Sicheres Abbiegen und Einordnen ist super wichtig, also Handzeichen nicht vergessen!
- Immer vorausschauend fahren und mit dem Unerwarteten rechnen, das schützt dich.
- Halte immer genügend Abstand zu größeren Fahrzeugen, die können dich leicht übersehen.
- Sichtbarkeit ist alles, besonders im Dunkeln. Gute Beleuchtung und reflektierende Kleidung sind Pflicht.
- Ein gut gewartetes Fahrrad und der richtige Helm sind deine besten Freunde auf dem Rad.
2. Vorausschauendes Fahren
Vorausschauendes Fahren ist das A und O, wenn du mit dem Rad durch die Stadt unterwegs bist. Stell dir vor, du bist auf einer belebten Straße, und plötzlich tritt ein Fußgänger auf die Fahrbahn oder ein Auto biegt unerwartet ab. Wenn du vorausschauend fährst, kannst du solche Situationen oft schon erkennen, bevor sie passieren, und entsprechend reagieren. Das bedeutet, du behältst deine Umgebung immer im Blick, achtest auf potenzielle Gefahren und passt deine Geschwindigkeit an die jeweiligen Bedingungen an.
Aufmerksam bleiben und Ablenkungen vermeiden
Dein Handy, das Navigationsgerät oder auch nur ein Gespräch mit einem Freund können schnell zur Ablenkung werden. Gerade im Stadtverkehr, wo sich die Situationen ständig ändern, ist es wichtig, dass deine volle Konzentration auf der Straße liegt. Stell dein Handy am besten vor der Fahrt stumm oder nutze eine Halterung, die du nicht bedienen musst. Konzentriere dich auf das Fahren, um schneller reagieren zu können.
Geschwindigkeit anpassen und Abstand halten
Gerade in der Nähe von Kreuzungen, Zebrastreifen oder dort, wo viele Fußgänger unterwegs sind, solltest du deine Geschwindigkeit reduzieren. So hast du genug Zeit, um auf unerwartete Ereignisse zu reagieren. Halte immer genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, damit du auch bei einem plötzlichen Bremsmanöver nicht auffährst. Das gibt dir auch die Möglichkeit, Spurenwechsel oder andere Manöver besser zu antizipieren.
Potenzielle Gefahren erkennen
Versuche, die Aktionen anderer Verkehrsteilnehmer vorherzusehen. Achte auf Autos, die vielleicht gleich die Spur wechseln, oder auf Fußgänger, die im Begriff sind, die Straße zu überqueren. Wenn du vorausschauend fährst, kannst du dich auf solche Situationen vorbereiten und vermeidest es, von plötzlichen Stopps oder Manövern überrascht zu werden. Das macht deine Fahrt sicherer und entspannter. Es ist auch ratsam, sich über die Regeln für Radfahrer zu informieren, damit du sicher unterwegs bist. Ein gutes Fahrradlicht ist dabei unerlässlich, um gesehen zu werden, besonders bei schlechter Sicht oder Dunkelheit. Schau dir mal die verschiedenen Fahrradbeleuchtungen an, um die passende für dich zu finden Fahrradbeleuchtung.
Vorausschauendes Fahren bedeutet, dass du nicht nur auf das reagierst, was gerade passiert, sondern auch auf das, was passieren könnte. Es ist wie ein Spiel, bei dem du immer ein paar Züge vorausdenkst, um sicher durch den Verkehr zu kommen.
3. Abstand Halten
Abstand halten
Beim Radfahren im Stadtverkehr ist es super wichtig, immer genug Platz zu anderen Verkehrsteilnehmern zu lassen. Das gilt besonders für Autos, aber auch für andere Radfahrer oder Fußgänger. Stell dir vor, du bist auf einer belebten Straße unterwegs, und plötzlich muss jemand vor dir stark bremsen. Wenn du zu nah dran bist, hast du kaum eine Chance, rechtzeitig zu reagieren und einen Crash zu vermeiden.
Halte immer mindestens einen Zwei-Sekunden-Abstand zum Vordermann. Das klingt vielleicht nach viel, aber in der Stadt, wo ständig etwas Unerwartetes passieren kann, ist das Gold wert. So hast du genug Zeit, um auf plötzliche Stopps, Spurwechsel oder auch mal auf einen plötzlich auftauchenden Fußgänger zu reagieren.
- Vermeide das Drängeln: Sei kein Radfahrer, der dem Auto vor ihm auf die Pelle rückt. Das setzt beide unter unnötigen Stress.
- Sei aufmerksam bei Lkw und Bussen: Diese großen Fahrzeuge haben tote Winkel. Halte besonders beim Rechtsabbiegen von Lkw einen großen Sicherheitsabstand, da du dort leicht übersehen werden kannst.
- Rechne mit dem Unerwarteten: Fußgänger können plötzlich auf die Straße treten, und Autos können unerwartet die Spur wechseln. Ein guter Abstand gibt dir den nötigen Puffer.
Gerade im Stop-and-Go-Verkehr ist es verlockend, dicht aufzufahren, um keine Lücke entstehen zu lassen. Aber genau hier ist Vorsicht geboten. Ein kleiner Auffahrunfall kann schnell den ganzen Verkehr lahmlegen und für alle Beteiligten unangenehm werden. Lieber ein paar Sekunden länger warten und sicher ankommen.
4. Sichtbarkeit Im Dunkeln
Wenn die Tage kürzer werden, ist es besonders wichtig, dass du im Straßenverkehr gut gesehen wirst. Dunkelheit und schlechte Sichtverhältnisse erhöhen das Unfallrisiko für Radfahrer erheblich. Deshalb solltest du deine Sichtbarkeit aktiv verbessern.
Helle Kleidung und Reflektoren
Trage möglichst helle oder sogar fluoreszierende Kleidung. Das macht einen riesigen Unterschied. Während du mit dunkler Kleidung von Autofahrern vielleicht erst aus 25 Metern Entfernung wahrgenommen wirst, erhöht helle Kleidung diese Distanz auf bis zu 40 Meter. Noch besser sind Kleidungsstücke oder Accessoires mit integrierten Reflektoren. Diese werfen das Licht von Scheinwerfern zurück und machen dich schon aus großer Entfernung sichtbar. Achte auf Reflektoren an deiner Kleidung, deinem Helm und auch an den Speichen deines Fahrrads. Das ist eine einfache, aber sehr effektive Maßnahme, um deine Sicherheit zu erhöhen. Die Stadt Hamburg bietet hierzu auch praktische Tipps zur Fahrradausrüstung.
Gesetzliche Beleuchtungspflicht
Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) schreibt klare Regeln für die Fahrradbeleuchtung vor. Du benötigst ein weißes Vorderlicht und ein rotes Rücklicht. Diese müssen nicht nur vorhanden, sondern auch funktionstüchtig sein, sobald die Sichtverhältnisse es erfordern. Achte darauf, dass deine Beleuchtung das vorgeschriebene Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts trägt. Batterielichter sind erlaubt, müssen aber immer einsatzbereit sein, wenn es dämmert oder dunkel wird. Ein funktionierendes Licht ist das A und O für deine Sicherheit.
Zusätzliche Sichtbarkeit
Neben der vorgeschriebenen Beleuchtung gibt es weitere Möglichkeiten, deine Sichtbarkeit zu verbessern. Ein zusätzlicher Reflektor vorne und ein großer Rückstrahler hinten sind Pflicht. Für die seitliche Sichtbarkeit sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen und Felgen vorgeschrieben. Manche Fahrräder, wie das Birdy, sind bereits mit guten Scheinwerfern und Reflektoren ausgestattet, was die Sichtbarkeit erhöht. Überlege dir, ob du zusätzliche Lichter oder reflektierende Elemente an deinem Fahrrad anbringen möchtest, besonders wenn du oft bei schlechten Lichtverhältnissen unterwegs bist. Das kann wirklich einen Unterschied machen, wenn es darum geht, von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig erkannt zu werden.
5. Richtige Helmwahl
Die richtige Helmwahl
Ein Helm ist beim Radfahren im Stadtverkehr kein Luxus, sondern ein Muss. Er ist dein wichtigster Schutz, wenn mal was schiefgeht. Aber welcher Helm ist denn nun der richtige? Da gibt es ein paar Dinge zu beachten.
Worauf du beim Kauf achten solltest:
- Passform ist alles: Ein Helm muss richtig sitzen. Er sollte nicht wackeln oder drücken. Stell dir vor, du schüttelst den Kopf – der Helm bleibt fest an seinem Platz. Die Riemen sollten so eingestellt sein, dass du bequem zwei Finger zwischen Gurt und Kinn bekommst.
- CE-Zeichen: Achte immer auf das CE-Zeichen. Das ist die Garantie, dass der Helm die europäischen Sicherheitsstandards erfüllt.
- Belüftung: Gerade im Sommer ist eine gute Belüftung wichtig, damit du nicht überhitzt.
- Gewicht: Ein leichter Helm ist angenehmer zu tragen, besonders auf längeren Fahrten.
Verschiedene Helmtypen:
- Allround-Helme: Das sind die Klassiker für den täglichen Gebrauch. Sie bieten guten Schutz und sind meist gut belüftet.
- City-Helme: Oft etwas schlichter im Design, manchmal mit integrierten Lichtern oder Visieren.
- Sport-Helme: Diese sind meist leichter und aerodynamischer, aber oft auch teurer.
Denk dran: Ein Helm kann einen Unfall nicht verhindern, aber er kann die Folgen deutlich abmildern. Es ist wirklich wichtig, dass du dich mit deinem Helm wohlfühlst, damit du ihn auch wirklich gerne trägst. Probier am besten verschiedene Modelle an, bevor du dich entscheidest.
6. Fahrradbeleuchtung
Gesetzliche Vorschriften
In Deutschland regelt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) die Anforderungen an die Fahrradbeleuchtung. Laut StVZO sind ein weißer Scheinwerfer vorne und ein rotes Rücklicht Pflicht. Diese Beleuchtung muss auch bei schlechten Sichtverhältnissen, also tagsüber bei Nebel oder starkem Regen, funktionieren. Wichtig ist, dass die Beleuchtung ein Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (K-Zeichen) trägt, um für den Straßenverkehr zugelassen zu sein. Batteriebetriebene Lampen sind erlaubt, müssen aber einsatzbereit sein, wenn Licht benötigt wird. Eine funktionierende Beleuchtung ist entscheidend für Ihre Sichtbarkeit und damit für Ihre Sicherheit.
Zusätzliche Sichtbarkeit
Neben der vorgeschriebenen Beleuchtung gibt es weitere Maßnahmen, um Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Reflektoren sind ein Muss: ein weißer vorne, ein roter hinten (Großrückstrahler) und zusätzlich Reflektoren an den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen und Felgen. Helle Kleidung hilft Autofahrern, Sie früher zu erkennen. Bei Dunkelheit kann das Tragen von reflektierender Kleidung oder einer Warnweste den Unterschied machen, ob Sie aus 25 Metern oder über 130 Metern Entfernung gesehen werden. Denken Sie auch an die Beleuchtung Ihres Gepäckträgers, falls vorhanden.
Batterielaufzeit und Wartung
Bei batteriebetriebenen Lampen ist es wichtig, auf die Laufzeit zu achten, besonders auf längeren Fahrten oder in der dunklen Jahreszeit. Überprüfen Sie regelmäßig den Batteriestand und nehmen Sie Ersatzbatterien mit. Achten Sie darauf, dass die Lampen wasserdicht sind, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Eine regelmäßige Kontrolle der Befestigung sorgt dafür, dass die Lampen auch auf unebenen Wegen fest sitzen. Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, zum Beispiel zu passenden Lampen.
Arten von Fahrradbeleuchtung
Es gibt verschiedene Arten von Fahrradbeleuchtung, die Sie nutzen können:
- Dynamobetriebene Lichter: Diese sind unabhängig von Batterien, können aber beim Anhalten die Beleuchtung unterbrechen, es sei denn, sie verfügen über eine Standlichtfunktion.
- Batteriebetriebene Lichter: Sie sind flexibel einsetzbar und leuchten auch im Stand. Achten Sie auf eine ausreichende Helligkeit (Lumen) und lange Leuchtdauer.
- LED-Lichter: Diese sind energieeffizient und langlebig.
Was tun bei Defekt?
Sollte Ihre Beleuchtung einmal ausfallen, ist es wichtig, dies umgehend zu beheben. Fahren Sie ohne funktionierende Beleuchtung bei Dunkelheit oder schlechter Sicht ist nicht nur gefährlich, sondern auch eine Ordnungswidrigkeit. Überprüfen Sie Kabel, Batterien und Lampenköpfe. Manchmal reicht es schon, die Kontakte zu reinigen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie das Problem beheben können, ist ein Besuch beim Fahrradhändler ratsam.
7. Kreuzungen Sicher Meistern
7. Kreuzungen Sicher Meistern
Kreuzungen sind oft die kniffligsten Stellen im Stadtverkehr. Hier treffen viele verschiedene Verkehrsteilnehmer aufeinander, und die Situation kann sich blitzschnell ändern. Seien Sie immer aufmerksam und antizipieren Sie mögliche Gefahren. Das bedeutet, dass Sie Ihre Geschwindigkeit anpassen sollten, besonders wenn Sie sich einer Kreuzung nähern. Halten Sie Ausschau nach Fußgängern, die vielleicht plötzlich die Straße überqueren wollen, oder nach Autos, die unerwartet abbiegen.
Es ist wichtig, dass Sie sich auf die Kreuzung vorbereiten, lange bevor Sie sie erreichen. Das beinhaltet:
- Blickkontakt suchen: Versuchen Sie, Blickkontakt mit Autofahrern und anderen Radfahrern aufzunehmen, um sicherzustellen, dass Sie gesehen wurden.
- Spurwahl: Ordnen Sie sich rechtzeitig in die richtige Spur ein, besonders wenn Sie abbiegen möchten. Vermeiden Sie es, auf dem Gehweg zu fahren oder sich zwischen Autos hindurch zu schlängeln.
- Geschwindigkeit reduzieren: Fahren Sie langsamer, wenn Sie sich einer Kreuzung nähern. Das gibt Ihnen mehr Zeit zum Reagieren und macht Sie für andere besser sichtbar.
- Auf Schilder achten: Beachten Sie Ampeln, Vorfahrtsschilder und andere Verkehrszeichen.
Beim Linksabbiegen ist besondere Vorsicht geboten. Warten Sie, bis der Gegenverkehr durchgefahren ist, und biegen Sie erst dann ab, wenn Sie sicher sind, dass Sie niemanden gefährden. Manchmal ist es sicherer, geradeaus zu fahren, abzusteigen und das Fahrrad über den Zebrastreifen zu schieben. Denken Sie daran, dass Ihre Sicherheit an erster Stelle steht. Eine gute Vorbereitung auf Kreuzungen im Stadtverkehr kann viele brenzlige Situationen vermeiden.
8. Defensives Fahren
Defensives Fahren ist mehr als nur eine Fahrtechnik; es ist eine Einstellung, die dir hilft, sicher durch den oft chaotischen Stadtverkehr zu kommen. Es bedeutet, immer aufmerksam zu sein und damit zu rechnen, dass andere Verkehrsteilnehmer Fehler machen oder sich unvorhersehbar verhalten. Stell dir vor, du fährst durch eine belebte Straße – Autos wechseln plötzlich die Spur, Fußgänger tauchen unerwartet auf, und Radfahrer schlängeln sich durch den Verkehr. Ohne eine defensive Haltung kann das schnell stressig und gefährlich werden.
Wachsamkeit und Antizipation
Das A und O beim defensiven Fahren ist, deine Umgebung ständig im Blick zu behalten. Das bedeutet, nicht nur auf das Auto direkt vor dir zu achten, sondern auch die Seiten und den Rückspiegel im Auge zu behalten. Versuche, die Absichten anderer Fahrer zu erahnen. Wenn jemand nervös wirkt oder stark bremst, sei darauf vorbereitet, dass er vielleicht gleich die Spur wechselt oder unerwartet anhält. Sei immer einen Schritt voraus, indem du das Unerwartete erwartest.
Abstand halten
Ein ausreichender Sicherheitsabstand ist dein bester Freund im Stadtverkehr. Er gibt dir den nötigen Raum, um auf plötzliche Bremsmanöver oder Ausweichaktionen reagieren zu können. Im Stop-and-Go-Verkehr ist das besonders wichtig. Wenn du zu dicht auffährst, hast du kaum eine Chance, einen Unfall zu vermeiden, wenn das vordere Fahrzeug abrupt stoppt.
Ruhe bewahren
Es ist leicht, sich von Hupkonzerten, Dränglern oder anderen aggressiven Fahrern provozieren zu lassen. Aber genau hier setzt defensives Fahren an: Bleib ruhig und gelassen. Lass dich nicht auf aggressive Manöver ein. Wenn jemand drängelt, lass ihn vorbei. Deine Sicherheit ist wichtiger als ein paar Sekunden Zeitersparnis.
Ablenkungen vermeiden
Dein Handy, das Navigationsgerät, das Radio – all das kann dich vom Wesentlichen ablenken: der Straße. Im Stadtverkehr, wo ständig etwas passieren kann, sind Ablenkungen besonders gefährlich. Stelle sicher, dass dein Handy auf lautlos gestellt ist und du alle Einstellungen vorgenommen hast, bevor du losfährst. Konzentriere dich voll und ganz auf das Fahren.
Vorbereitung ist alles
Ein gut geplanter Weg kann viel Stress vermeiden. Informiere dich vorab über mögliche Baustellen oder Verkehrsstörungen. Nutze Apps, die dir Echtzeit-Verkehrsinformationen liefern. So kannst du Staus umfahren und bist besser auf die Bedingungen vorbereitet, die dich erwarten.
9. Fahrradwartung
Regelmäßige Checks sind das A und O
Ein gut gewartetes Fahrrad ist nicht nur angenehmer zu fahren, sondern vor allem auch sicherer. Stell dir vor, deine Bremsen versagen im entscheidenden Moment – kein schönes Szenario, oder? Deshalb solltest du dein Rad regelmäßig unter die Lupe nehmen. Das muss keine Wissenschaft sein, oft reichen schon ein paar einfache Handgriffe.
Was du selbst machen kannst
- Bremsen prüfen: Funktionieren sie noch knackig? Ziehen sie gleichmäßig? Ein kleiner Check der Bremsbeläge auf Verschleiß schadet auch nicht. Wenn du unsicher bist, lass dir das beim nächsten Werkstattbesuch zeigen.
- Beleuchtung checken: Sind alle Lichter dran und funktionieren sie? Gerade im Herbst und Winter ist gute Sichtbarkeit überlebenswichtig. Prüfe auch die Kabel auf Beschädigungen.
- Reifendruck: Zu weiche Reifen rollen schlecht und erhöhen den Kraftaufwand. Zu harte Reifen können auf schlechten Wegen unkomfortabel sein. Ein Blick auf die Reifengröße verrät dir den empfohlenen Druck.
- Kette ölen: Eine gut geölte Kette läuft leiser und schont die Ritzel. Aber Achtung: Nicht zu viel Öl verwenden, sonst sammelt sich nur unnötig Dreck an.
Wann du besser zur Werkstatt solltest
Manche Dinge sind einfach nichts für Laien. Wenn du zum Beispiel merkst, dass dein Rad quietscht, schleift oder sich komisch anfühlt, ist es vielleicht Zeit für den Profi. Auch wenn du dir bei der Wartung unsicher bist, ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen. Viele Fahrradläden bieten auch [kostenlose Sicherheitschecks](5. Juli 2025) an, bei denen die wichtigsten Punkte durchgegangen werden.
Ein verkehrssicheres Fahrrad ist die Basis für jede sichere Fahrt. Kümmere dich gut darum, dann bringt es dich zuverlässig ans Ziel.
10. Routenplanung
Die Route im Voraus planen
Bevor du überhaupt aufs Rad steigst, nimm dir einen Moment Zeit, um deine Strecke zu überlegen. Das ist mehr als nur zu wissen, wo du hinwillst. Es geht darum, die Stadt zu verstehen und mögliche Hindernisse zu umgehen. Stell dir vor, du fährst los und stehst plötzlich vor einer Baustelle oder einem riesigen Stau – das ist nicht nur nervig, sondern auch gefährlich, weil du vielleicht unüberlegt die Spur wechselst.
Apps und Karten nutzen
Heutzutage gibt es tolle Hilfsmittel. Viele Städte bieten Karten oder Apps an, die dir zeigen, wo die Radwege sind. Tools wie Google Maps im Fahrradmodus, Komoot oder spezielle lokale Apps können dir helfen, Routen zu finden, die sicher sind und wenig Verkehr haben. Sie zeigen dir oft auch, wo Radwege unterbrochen sind oder wo es gefährliche Kreuzungen gibt. So vermeidest du die schlimmsten Stolpersteine.
Alternativen bedenken
Manchmal gibt es einfach keine perfekten Radwege. Dann musst du kreativ werden. Suche nach ruhigeren Straßen, auch wenn sie nicht extra für Radfahrer ausgebaut sind. Manchmal sind diese Straßen viel angenehmer und sicherer als ein schlecht gemachter Radweg, der mitten auf einer viel befahrenen Straße endet. Wenn du merkst, dass ein Abschnitt schwierig ist, melde das vielleicht über eine Bürgerplattform. So hilfst du auch anderen Radfahrern und der Stadt, das Netz zu verbessern.
Was tun, wenn das Radwegenetz lückenhaft ist?
- Suche nach Nebenstraßen mit wenig Autoverkehr.
- Nutze die Empfehlungen von anderen Radfahrern in Apps.
- Melde fehlende oder gefährliche Abschnitte bei der Stadt.
Eine gut geplante Route nimmt dir viel Stress ab. Du kannst dich besser auf den Verkehr und deine Sicherheit konzentrieren, anstatt dich im letzten Moment entscheiden zu müssen, wo es langgeht. Das macht das Radfahren in der Stadt viel angenehmer.
Sicher ans Ziel: Zusammenfassung und Ausblick
Also, wir haben uns jetzt durch die wichtigsten Sicherheitstipps für Radfahrer in der Stadt gearbeitet. Es ist schon eine Menge, worauf man achten muss, oder? Aber hey, das Wichtigste ist, dass man sicher ankommt. Denkt dran, vorausschauend fahren, sich selbst sichtbar machen und immer auf die anderen achten. Ein bisschen Übung und die richtige Einstellung machen schon einen riesigen Unterschied. Wenn ihr euch unsicher seid, schaut euch die Links an, die wir euch rausgesucht haben. Da gibt’s noch mehr Infos und vielleicht sogar Workshops in eurer Nähe. Bleibt sicher da draußen und genießt eure Radtouren!
Häufig gestellte Fragen
Wie wähle ich den richtigen Fahrradhelm aus?
Das Wichtigste zuerst: Dein Helm muss gut passen und richtig sitzen. Er sollte nicht wackeln oder drücken. Achte darauf, dass die Gurte gut eingestellt sind und der Helm nicht verrutscht, wenn du den Kopf bewegst. Ein Helm, der gut passt, schützt dich am besten.
Brauche ich wirklich eine gute Fahrradbeleuchtung?
Ja, das ist super wichtig! Ohne Licht siehst du im Dunkeln kaum etwas und andere dich auch nicht. Stell sicher, dass dein Vorderlicht weiß und dein Rücklicht rot leuchtet. Beide müssen gut sichtbar sein, auch wenn es dämmert oder regnet.
Was muss ich beim Abbiegen beachten?
Auf jeden Fall! Wenn du abbiegen willst, zeig das rechtzeitig mit deinem Arm an. So wissen andere, was du vorhast. Schau dich auch immer gut um, bevor du losfährst oder die Spur wechselst. So vermeidest du gefährliche Situationen.
Warum ist Abstand halten so wichtig?
Das ist ein Muss! Halte immer genügend Abstand zu Autos, besonders zu großen wie Lastwagen. Die Fahrer sehen dich vielleicht nicht, wenn sie abbiegen. Sei immer aufmerksam und rechne damit, dass andere Fehler machen könnten.
Wie komme ich sicher durch Kreuzungen?
Kreuzungen sind oft tricky. Schau genau hin, wer wann fahren darf. Ordne dich richtig ein, besonders wenn du links abbiegen willst. Manchmal ist es sicherer, kurz zu warten, bis alles frei ist, als ein Risiko einzugehen.
Welche Wartung braucht mein Fahrrad?
Regelmäßige Checks sind Gold wert! Prüfe deine Bremsen – sie müssen gut funktionieren. Achte auf den Reifendruck und ob die Reifen genug Profil haben. Eine gut gepflegte Kette läuft geschmeidiger. So bist du immer sicher unterwegs.