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www.birdy-freunde.de/reisen/cinque-terre.html - ausgedruckt am 20.09.2017

Cinque - Terre, Italien

Von Ulrich Gehrmann
Lage: ca. 60 km südöstlich von Genua an der Mittelmeerküste.

Anreise: Ideal mit der Eisenbahn, natürlich mit dem Auto, allerdings kann es sein, dass es vor den Orten auf großen kostenpflichtigen Parkplätzen abgestellt werden muß.

Reisezeit: Im Frühjahr ist es angenehm, ansonsten kann ich keine Aussage treffen.

Reisedauer: Eine Woche sollte man einplanen.

Karte

Die Orte sind mit verschiedenen Verkehrsmitteln verbunden, mit denen sich ein Faltrad gut mitnehmen lässt. Verschachtelte in die Täler hineingedrängte Dörfer, eine wellengepeitschte Felsenküste, schwindelnd steile Hänge mit terrassenförmig angelegten Weinbergen, die durch kilometerlange, in mühsamster Arbeit angelegte Trockenmauern vor dem Abrutschen bewahrt werden, und dazu ein Lebensrhythmus wie in längst vergangen geglaubten Zeiten. Neben dem delikaten Weißwein >Cinque Terre< sind die leckeren Fischgerichte und andere Spezialitäten die Klassiker der ligurischen Küche. Am besten ist man zu Fuß unterwegs. Bis zum Bau der Bahnlinie von La Spezia nach Genua im Jahr 1870 waren die Dörfer der Cinque Terre nur vom Meer her zu erreichen oder zu Fuß auf unbequemen Saumpfaden. Diese bilden bis heute ein dichtes Wegenetz: Fußwege führen von einem Dorf zum anderen, führen ans Meer hinunter, von wo Fisch und Salz heraufkamen, führen über die Berge hinweg, wo Vieh, Getreide und Gemüse herkamen.

Küste

  1. Die Wanderwege: Es sind die 18 Kilometer Wanderwege des Cinque Terre, die der vielgereiste englische Dichter George Byron im 19. Jahrhundert als >Paradies auf Erden< berichtete. Diese 'Fünf Länder' setzen in Ligurien auf Schlichtheit und Unverfälschtheit im Tourismus. Doch das echte Cinque-Terre Erlebnis ist bis heute eine Fußwanderung, von Monterosso nach Riomaggiore auf uralten Wegen und Pfaden, begleitet von Weinbergen und Olivenhainen, von Kakteen, Agaven, Steineichen und Schirmpinien: in gut sechs Stunden. Auf diesem "Sentiero Azzurro", dem "blauen Weg", ist gutes Schuhwerk geboten. Heute würde man sie als Panorama-Wanderwege bezeichnen. Es darf kein Rad gefahren werden.
  2. Auch die Bahnfahrt ist ein Erlebnis. Die Orte sind mit der gut frequentierten Bahn, Genua - Rom - verbunden. Sie läuft fast nur durch Tunnel und taucht in den Tälern der Orte kurz am Bahnhof ans Tageslicht, um im nächsten Tunnel zu verschwinden. Die Mitnahme von Falträdern ist ohne Probleme möglich.
  3. Kleine Boote verbinden fast alle Orte, so dass noch einmal die Perspektive gewechselt werden kann. Rucksäcke darf man mitnehmen, so dass ich bei entsprechend verpacktem Birdy keine Probleme sehe.
  4. Ein ganz außergewöhnlicher Höhepunkt ist eine Radtour auf der inzwischen gebauten Panorama-Autostraße. Stichstraßen winden sich aus den Tälern hoch zu dieser wenig von Autofahrern befahrenen Straße. Um die Anstiege hochzukommen, muß das Rad schon berggängig sein. Aber ansonsten lohnt das Hochschieben und für die Fahrt auf der Höhenstraße. Leider ist die kulinarische Versorgung nur in einem Ort mit Restaurant möglich, da die Wegeführung keine Besiedelung ansonsten berührt, also Picknick einpacken für die traumhaften Ausblicke auf die Küste mit ihren terrassierten Olivenhainen und Weinfeldern.

Küste

Literatur: diverse, auch unter Italienische Riviera, Ligurien, 'Fünf Länder'

Karten: gibt es je nach Zweck vor Ort

 

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© 2001 - letzte Aktualisierung: 24.07.2003
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