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www.birdy-freunde.de/mybirdy/schutzblech.html - ausgedruckt am 10.09.2010
Vor dem Modelljahr 2002 waren die vorderen Schutzbleche am Birdy nur an einem Punkt befestigt. Die Schutzbleche wackelten stark und klapperten an der Gabel. Es bieten sich - je nach Baujahr des Birdy - unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten an:
Die Birdy-Schutzbleche bieten bei Regen nicht immer ausreichenden Schutz. Wir bieten zwei Möglichkeiten zur Abhilfe, eine sehr wirksame, aber nicht uneingeschränkt faltkompatible und eine voll faltkompatible Lösung:
Von Alexander Gottfried
Benötigtes Material:
2 x 8 x 50 Nylondübel
2 x 5 x 40 (Torx)Holzschrauben (rostfrei)
1 x Schutzblechhalterung von einem Puky Kinderrad
1 x hinteres Birdy-Schutzblech (das vordere war mir zu kurz)
als Befestigungswinkel an der Schwinge hab ich den alten wieder verwendet.
Den Schutzblechbügel musst du abschneiden und an den Enden wieder zu Ösen biegen. Die Enden am besten mit einem Gasbrenner erhitzen, so lassen sie sich leichter biegen und brechen auch nicht. Der innere Ösendurchmesser sollte nicht größer als ein Schraubenkopf sein (und nicht kleiner als der Schraubenschaft).
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Die Maße gelten nur für das längere Schutzblech, da der Halter bei mir genau waagrecht steht.
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Die Dübel steckst du in die Lagerbuchsen, und schneidest den überstehenden Teil mit einem Cutter ab. Jetzt musst du erst den Halter mit dem Schutzblech verbinden (Schraubenkleber!) und dann mit den beiden Schrauben an den Lagerbuchsen befestigen. Der Vorteil der Torx-Schrauben ist, dass du sie mit einem Inbus eindrehen kannst, geht auch mit einem Winkelschraubendreher - wenn Du einen hast.
Da das Schutzblech breiter als 42 mm ist, muss es in den Bereichen der
beiden Schutzblechhalterungsstreben leicht eingekerbt werden.
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Ich habe für alles ca. 2,5 Stunden gebraucht. Beim Biegen gingen zwei Schutzblechhalterungen flöten, bis ich den Gasbrenner benutzt habe. ... und beim 3. Halter hat mir mein Radhändler dafür nur noch 1 EUR abgeknöpft :-)
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Von Peter de Leuw
Vor 1997 waren die Lagerbolzen an der Gabel kleiner dimensioniert und hatten kein Loch, das wie beim Vorschlag von Alex für Birdys nach 1997 einen Dübel aufnehmen könnte. Ich habe die zusätzliche Strebe deshalb mit zwei Kabelbindern auf jeder Seite befestigt. Der eine Kabelbinder hält die Strebe fest, die zweite dien als Stopper und verhindert allzu leichtes nach vorn rutschen der Streben, wenn das Birdy zusammengefaltetet abgestellt wird.
Als Strebe habe ich eine alte Speiche genommen und sie passend zurechtgebogen. Die Befestigung am Schutzblech erfolgte zusammen mit der Befestigung des Spritzlappens: Die Strebe läuft einfach zwischen Lappen und Schutzblech zwischen den beiden Blindnieten und ist so ausreichend fixiert.
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Von Andreas Pfeifer
Nachdem ich keine Lust mehr auf einen nassen Hintern und ein verdrecktes Sattelrohr hatte, habe ich mir für mein Birdy black (Modelljahr 2001) aus optischen Gründen die neuen schwarzen Schutzbleche für das Modelljahr 2002 gekauft. Wie zu erwarten, passte nur das hintere Schutzblech. Die vordere Schwinge ist beim Modelljahr 2002 doch mehr modifiziert worden als ich gedacht hatte. Also habe ich einen ganzen Samstag lang gesägt, gefeilt und gebohrt. Schließlich habe ich eine Lösung gefunden, die es mir erlaubt, auch vorne ein schwarzes Schutzblech klapperfrei mit den vorhandenen Bauteilen zu montieren. Allerdings musste ich mir dazu in mühevoller Kleinarbeit eine Klemmvorrichtung aus Aluprofilen bauen. Die Lösung ist nach meinen bisherigen Erfahrungen hervorragend. Nun macht es richtig Spaß, bei Regen mit dem Birdy zu fahren. Füße, Hintern und Sattelrohr bleiben trocken. Allerdings verdrecken die Felgen, Naben und Schwingen schneller, denn das Wasser wird vom Schutzblech wieder in Richtung Straße reflektiert.
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| Das hintere Schutzblech passte ohne Modifikationen | ||
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| Befestigung des vorderen Schutzbleches an der Gabelbrücke |
Die Streben wurden mit einer Klemme aus Aluprofilen an der Gabel befestigt. | |
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Von Ulrich Gehrmann
Die älteren original r-m Schutzbleche schützen zwar vor leichtem Regen, sind aber ungenügend bei starkem Regen und großen Pfützen, was den in Berufskleidung radelnden Nutzer ärgert. Auch wenn die älteren Birdy-Schutzbleche wie Lämmerschwänze gewöhnungsbedürftig wackeln, haben sie noch folgende weitere Vorteile: Sie sind sehr leicht, behindern den Faltvorgang nicht und vergrößern das Packmaß nicht.
Bei starkem Regen treten aber an 3 Stellen Schwachpunkte auf:
Diese Schwachstellen können mit einfachen Mitteln behoben werden:
Bedarfsweise leicht ansteck-/anheftbare und abnehmbare Schutzblechverlängerungen sind eine Lösung. Die Schutzblechverlängerungen müssen wie die sie tragenden Originalschutzbleche 2 Löcher haben, sie werden mit diesen aufeinandergelegt und dann ein Kabelbinder erst durch das obere Loch hin- und durch das untere Loch hinausgefädelt. Sollen die Verlängerungen abgenommen werden, muss nur der Kabelbinder wieder herausgezogen werden.
Nieselregen-Version: Im Handel sind kurze Plastik-Schutzblechverlängerungen zu erwerben, die man auf die Schutzbleche aufschiebt und mit 2 Schrauben oder Blindnieten daran befestigt. In die Original-Schutzbleche werden zwei Löcher im Abstand dieser käuflichen Verlängerungen gebohrt.
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Tropenregen-Version: Als Material bieten sich Plastik Aufsteckschutzbleche vom MTB an, man säge einen Teil in angegebenen Längen ab, versehe sie wie die Originalschutzbleche mit 2 passenden Bohrungen (im Abstand siehe oben) und ziehe in wenigen Sekunden einen Kabelbinder durch beide übereinandergelegte Bleche.
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Bleibt nur noch der Hinweis, eine Plastiktüte zum Einpacken mitzuführen, da die Verlängerungen in der Funktion den ganzen Dreck abbekommen und nach Abnahme alles einsauen.
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Von Peter de Leuw
Jörg Buchholz schlägt (für sein Tandem) eine Lösung vor, in der er eine Kunststoff-Bewerbungsmappe verwendet. Sie ist gerade hinreichend stabil um nicht vom Fahrtwind nach hinten geklappt zu werden, andererseits aber hinreichend flexibel um bei Bordstein- oder Treppenkontakt nachzugeben. Ich habe diese Lösung am vorderen Schutzblech des Birdy realisert. Ein rund 16 cm langes, 6 cm breites Stück eines Kunsstoffschnellhefters (ich habe noch reichlich viele von der Post zerknitterte Bewerbungsmappen ...) habe ich mit zwei Blindnieten am Schutzblech befestigt. Zwischen der Verlängerung und der Niete habe ich eine Unterlegscheibe eingelegt, damit der Kunststoff nicht ausreißt. Das Falten wird nicht behindert.
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Von Stephan von Keitz
Einige Birdy-Fahrer wünschen sich aus ästetischen Gründen ein anderes Schutzblech. Eine solche Alternative ist das SKS-Steckschutzblech "X-tra-dry" fürs Hinterrad. Es passt an alle Birdys ohne Gepäckträger. Stephan hat noch das Diodenrücklicht "Cuberider" von Sigma angeschraubt, weil das Rücklicht am Sattelrohr durch das Schutzblech verdeckt wird. Dazu hat er mit einem 4 mm-Bohrer mehrere Löcher direkt nebeneinander in den Rücken des Schutzblechs gebohrt und zu einem Langloch ausgeschnitten. Quer dazu ein weiteres Loch (3 mm), um das Rücklicht mit einer Spax-Schraube 3,5x30 mm zu fixieren. Die richtige Position f¨r das Loch sollte vor dem Bohren mit einer heißen Nadel getestet werden. So ist bei jedem Wetter eine Beleuchtung verfügbar.
Die Schutzwirkung beim original Schutzblech ist zwar größer (Schwinge und Bremse werden besser geschützt) und man braucht es beim Falten nicht abzunehmen. Aber man kann nicht alles haben! Die Sattelstütze bleibt sauber, wenn man das Steckschutzblech unmittelbar über
der Stützenklemme anbringt (beim Birdy ab Modelljahrgang 2006 vielleicht auch unterhalb anklemmbar!).

Das Schutzblech am Vorderrad ist ebenso leicht an- und abnehmbar, es kann aber beim Falten problemlos am Rad verbleiben. Es handelt sich hierbei um ein modifiziertes "Shock Board" von SKS. Am vorderen Ende ist das Schutzblech gekürzt (einfach mit einer Schere abschneiden und wieder abrunden). Am hinteren Ende ist es ebenfalls gekürzt und mit einem Stück des Original-Schutzbleches oder eines Kinderrad-Schutzbleches verlängert (Befestigung mit drei Blindnieten 4x8 mm und Unterlegscheiben). So wird das Schutzblech dem kleineren Radradius angepasst. Weil es im Bereich der Gabel zu breit ist, muss es vor dem Verlängern noch mit einer Heißluftpistole erwärmt werden (rund 350 Grad) und mit einem Lederhandschuh etwas zusammengebogen werden.

Um einen geraden Sitz des Schutzbleches zu erreichen, muss man den Steckschuh vor der Montage unter der Gabelbrücke mit einem Messer oder einer Feile etwas anschrägen. In der Gabelbrücke ist bereits ein Loch mit M5-Gewinde, wo der Steckschuh befestigt werden kann.


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Die Kunststoffkappen, die die Schrauben an den Schutzblechbügeln schützen, ist nicht allzu robust. Wir haben Alternativen: Eine halbe Kugel einer Computermaus, ein Möbelgleiter und ein Türstopper oder Gerätefß:
Von Reiner John
Von einem vernickelten, verchromten Möbelgleiter aus dem
Baumarkt wird der Nagel durch Hin- und Herbiegen mit einer Zange
entfernt. Die Schraube, die ursprünglich in der Plastikkappe steckte, wird in die Möbelgleiterkappe gestellt und mit Zwei-Komponentenkleber (UHU Plus 400) vergossen. Man muss aufpassen, dass sich beim Abbinden die Schraube
nicht schief stellt. Sie hält nach ca. 3 Stunden bombenfest
in der Kappe und kann wieder befestigt werden.
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| Die alte, zerbrochene Kunststoffkappe und die neue Möbelgleiter-Kappe mit eingeklebter Schraube |
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| Die neue Kappe am vorderen Schutzblech montiert. Fotos: Reiner John |
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Von Matthias Kistenich
Türstopper, die an die Wand geschraubt und diese vor dem Einschlagen der Klinke schützen sollen, gibt es in verschiedenen Farben und Größen. Sie sind leicht kegelförmig, oben abgeflacht und haben eine Bohrung mit zwei Durchmessern, so dass ein Schraubenkopf versenkt
werden kann. Für das Birdy passt die zweitkleinste Ausführung mit einem Durchmesser von ca. 27 mm und einer Höhe von ca. 15 mm sehr gut. Leider gibt es im Baumarkt nur viel zu große, in der Rege graue Modelle. Man muss also den Gummi-Fachhandel bemühen. In Bonn z.B. bei Eich & Co., Noeggerathstr. 1, 53111 Bonn und in Köln bei Gummi Grün. Sie kosten in der Regel unter 1 EUR pro Stück.
Unter der Bezeichnung "Gerätefuß" findet man solche Teile auch im Versandhandel wie Westfalia oder Conrad Elektronik (oder in deren Filialen).
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| Foto: Matthias Kistenich |
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www.birdy-freunde.de/mybirdy/schutzblech.html - ausgedruckt am 10.09.2010