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www.birdy-freunde.de/mybirdy/hybrid.html - ausgedruckt am 22.06.2017

Tragegriff, Schaltwerkschutz, Motorwechsel und mehr
am Birdy hybrid

 

Von Bernd Spindler
Heute möchte ich mein individualisiertes Birdy Hybrid 2011 vorstellen.

Zunächst habe ich aus Sicherheitsgurten eine Tragevorrichtung gebaut. Mit dem angenähten Griff  ist das Birdy austariert und kann perfekt getragen werden. Die Halterung habe ich mit Klett und Kabelbinder am Rahmen befestigt. Außerdem habe ich Haken eingearbeitet, an denen das Birdy mittels Tragegurt transportiert werden kann (z.B. in einer Hülle).

Tragegriff am Birdy

Danach habe ich, da ich mit dem Birdy ganzjährig unterwegs bin, Winterbereifung gesucht. Da es aber für 18" nichts zu kaufen gab, habe ich mir Schwalbe Black Jack gekauft und von innen Spaxschrauben in die jeweiligen Stollen geschraubt und abgeflext. Das ganze von innen geschützt, dass der Schlauch nicht beschädigt wird. Funktioniert bereits den zweiten Winter hervorragend. Gesamte Entwicklungs-/Herstellungszeit 3 Monate.

Winterreifen

Ebenfalls für den Winter, da in München eher schlecht geräumt wird, habe ich für das Schaltwerk einen Schutz gebaut. Das Schaltwerk ist sehr tief und pflügt durch den Schnee. Dadurch gefriert irgendwann das Schaltwerk oder aber es entsteht so viel Widerstand, dass ein immer höherer Gang gewählt werden muss. Also normalen Schaltwerkschutzbügel gekauft und mit Aluminiumplatte verkleidet. Darauf achten, dass die Kette in jedem Gang vorbei kommt.

Schaltwerkschutz

Dann wurde der Akku immer schlechter. Im Winter musste ich täglich laden. Vermutlich Kälteschaden. Also nachgedacht und zum Entschluss gekommen, dass ein komplett neues System rein soll. Mit einem Fahrradhändler besprochen und ran an die Arbeit. Der BionX wurde entfernt, ebenso die Kabelage und die Lenkertasche mit Akku und Steuergerät. Ein Ansmann C-System sollte es werden. Der Motor wurde eingespeicht, die Schaltkassette angebracht, die Drehmomentsperre angepasst und auch der hintere Fahrradständer musste angeglichen werden. Für die Befestigung des Akkus wurde ein Expeditionsgepäckträger angeschafft und angebaut. Hier wurden spezielle Halterungen gefräst und mit Aussparungen versehen, dass der Klappmechanismus nicht beeinträchtigt wird. Die "normalen" Akkus von Ansmann sind zu lang, daher einen Flaschenakku verwendet. Der steht hinten nicht über (wichtig beim Falten), und dennoch kann der Stecker angeschlossen werden ohne Beeinträchtigung durch die Sattelstütze. Dann noch den Geschwindigkeitssensor am Vorderrad angebracht und zu guter Letzt die Steuerung am Lenker. Weitere Vorteile, das Gewicht am Lenker ist weg – höhere Fahrstabilität und der vordere Fahrradständer wird überflüssig. Das Projekt dauerte ca. 1 ½ Jahre, die Bauzeit war ca. 6 Monate, vom Ausbau bis Fertigstellung.

Birdy mit Ansmann-Motor

Als Kleinigkeit hab ich noch einen Brooks Sattel, ein zweites Hinterrad ohne Motor und Stahlflexleitungen für die HS33 (originale waren gequetscht und leckten).

Anmerkung: Ich investierte sehr viel Zeit in die Entwicklung und den Umbau. Ich möchte nicht, dass jemand diese Bilder/Texte herunterlädt und dann in irgendwelchen Foren oder sonstwo im Web postet. Wer will, darf die Bilder gerne verlinken so dass der Besucher hier landet oder mich in Ausnahmefällen per . Für eventuelle Nachbauten wird keinerlei Haftung übernommen. Ich danke für das Verständnis.

 

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© 2014 - letzte Aktualisierung: 29.08.2014
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