Logo birdy-freunde

 

| birdy-freunde | Aktuelles | Termine | Das Birdy | Das individuelle Birdy |
| Mit dem Birdy auf Reisen | Faltradkultur | Langfinger | Links |
| Impressum | Sitemap |

 

www.birdy-freunde.de/faltradkultur/humor.html - ausgedruckt am 10.09.2010

Humor

 

Dem Volk aufs Maul geschaut Bordräder im Vergleich Zum Teufel mit dem Birdy!
Das internationale Birdy ... und noch'n Gedicht Cartoon

 

Dem Volk aufs Maul geschaut

Geist-reiches und Geist-loses zum Birdy

Mit dem Birdy fällt man auf – da gibt es keinen Zweifel. Was den lieben Mitmenschen alles aus dem Mund herausrutscht, sammeln wir hier.

  • Das ist ja ein Kinderrad!
  • Ein Babyfahrrad! (Zuruf von Kindern am Straßenrand, aufgeschnappt von Andreas Macrander)
  • Goiles Rad, aber Du siehst aus wie ein Zirkusbär auf seinem Minirad!
  • Wird das auch mal erwachsen / groß?
  • "Sie müssen dem Rad mehr zu essen geben, dann wächst dat auch!"
    Da wir aber nicht wollen, dass das Birdy wächst, muss es wohl weiter hungern – abgesehen von etwas Kettenfett, das es gelegentlich bekommt ...;-)
  • Schrumpfrad
  • Man sieht Sie ja kaum! (Der Polizist, der einen auf den nicht vorhandenen Radweg schicken wollte. Diesen Vorwurf musste sich Peter de Leuw anhören.)
  • Hoffentlich klappt das nicht beim Fahren zusammen!
    Die Antwort ...
  • Muss man da nicht wahnsinnig schnell treten?
    Die Antwort ...
    Oder, nicht ganz ernst gemeint: "Nein, denn dafür habe ich ja extra große Pedale."
  • Zwei etwa 8-jährige beim Betrachten des abgestellten Birdy:
    "Warum steht da Riese drauf, wo es doch so klein ist?" (aufgeschnappt von Rolf-Peter Verführth)
  • Ein sonst nur Liegerad fahrender kommt morgens mit seinem neuen Birdy an seine Arbeitsstelle. Ein Kollege: "Sag mal, ein normales Fahrrad geht bei dir wohl nicht?" (Die Frage richtete sich an Klaus de Leuw)
Kinderrad
Foto und "Bearbeitung": Ina Oberschachtsiek

Brommystraße in Bremerhaven
... da haben die Brompton-Fahrer uns doch etwas voraus – eine Birdy-Straße gibt es noch nicht.
(gesehen in Bremerhaven; Foto: Andreas Macrander)

 

Eine wahre Begebenheit:
Wir waren am mystischen Koppenberg, Südbelgien, der ein Höhepunkt der Flandernrundfahrt mit Kopfsteinpflaster und knapp 20 Steigungsprozenten ist. Mit dem Birdy war ich los, Brötchen zu holen, die ich von einem fahrenden Gemüsehändler bekam. Nach meiner Fahrtrichtung gefragt, verwies ich auf die Absicht, das Mysterium zu befahren. Er fragte lachend und verneinend, ob mit diesem Rädchen und gab mir verbunden mit seinen besten Wünschen amüsiert – zwei Bananen dazu, die ich besser vorher essen sollte.

Während der Diskussion, ob der Seitenstäder am Birdy sinnvoll ist oder nicht:
Eben! Für ein ständerloses Radlerleben! Seitenständer sind nämlich nur ein Ausdruck einer auf Grund von Testosteronüberschüssen überzogen männlichen Macho-Fahradgesellschaft – der emanzipierte Mann fährt immer ohne!
[Detlef (der anscheinend dringend nach Hause fahren sollte)]

The birdy assists our special birdy-friend Brian to become clean.
[Brian Donnan, Cheltenham, UK, donnan.co.uk]

Der ungefähr 5-Jährige geht mit seinem Vater durch den Zug und sieht ein gefaltetes Birdy an der Seite stehen. "Papa, guck mal da!" "Ja, ein halbes Fahrrad!"
gehört von Peter de Leuw

Noch eine wahre Begebenheit:
Eines Morgens im Aufzug. Ein Herr im mittleren Alter kam herein und betrachtete das gefaltete Birdy. Nach eine Weile meinte er, die Klappfahrräder würden auch immer größer. Die Klappräder der 70er Jahren seien doch noch viel kleiner gewesen. Ich nehme mal wohlwollend an, seine Bemerkung bezog sich auf das dicke Rahmenrohr des Birdys.

Eine weitere wahre Begebenheit:
Eines Tages kamen im Zug drei dem Alter nach als erwachsen zu bezeichnende männliche Mitmenschen durch den Zug gelaufen. Solche von dem Typ, die vorne in den Zug einsteigen und anscheinnd auf der Suche nach einem komplett leeren Wagen durch den ganzen Zug laufen und hinten angekommen den halben Zug wieder zurück laufen. Natürlich ohne die Türen zu schließen. Einer von ihnen zeigte starkes Interess an meinem Birdy und sagte dann völlig begeistert zu seinen Kumpels: "Ich kenn jemand, da krieg ich sofort 200 Tacken für das Ding. Sofort!!!!". In Anbetracht der Tatsache, dass mein Birdy wohl noch erheblich mehr als 200 Tacken wert sein wird, kann man nur raten, sein Birdy im Zug nicht aus den Augen zu lassen.

Und noch eine wahre Geschichte:
Ein Unfall: Ein aus einer Ausfahrt schießendes Auto fägt ein Birdy samt Fahrer ab. Nach dem Eintreffen der Polizistin meinte der Autofahrer zunächst fragen zu müssen, ob man mit dem Fahrrad in der Stadt schneller als 50 km/h fahren dürfte. Die Frage war wohl mehr interessehalber und bezog sich nicht auf den aktuellen Vorfall (Da der Mensch einen geleasten Firmenwagen fuhr, hatte er ohnehin keine allzu großen Sorgen). Die Polizistin meinte daraufhin, man könne mit so einem Rad sowieso niemals 50 km/h fahren. Und: "So ein Rad ist doch gar nicht für 50 km/h zugelassen". Nein, sie war nicht blond ...

Zum Tragen des Birdys schrieb Georg:
Ich habe auch nicht gerade kleine Hände, aber ich könnte mir das Krankheitsbild "Birdy-Arm" auch gut vorstellen. Über längere Strecken kann man schon mal Krämpfe kriegen.

Bei der Rour durch den Allgäu:
Ernüchternd war der Empfang in Weiler. Da fragte mich der Dorfseppel, ob ich meinem Enkel das Rad'l abgenommen hätte!

Ich hatte mein Birdy red, das mit Rohloffnabe aufgerüstet wurde, mit Lowrider in eine Fahrradgeschäft mitgenommen, um Taschen auszuprobieren (und nachher zu kaufen). Von einem Techniker wurde ich nach der Nabe gefragt. Ich erklärte, dass ich das ich die Nabe gewonnen hatte, und das Rad dabei gekauft. Sein Kommentar "Wenn ich das gewonnen hätte, würde ich das Rad wegsmeißen und die Nabe in ein richtiges Rad einbauen."

Eine Sommerloch-Debatte in der Mailingliste:
Franz: "Meine Frau hat mich fast erschlagen, als ich das derart verschmutzte Birdy durch die Wohnung trug, um es auf der Terasse am Wasserschlauch zu reinigen."
Hartwig: "Rainer, Bromptonaut aus Berlin, nimmt sein Brompton zum Reinigen immer mit in die Badewanne."
Rainer: "Mit dann doch wieder nicht – das wäre mir zu ungemütlich ..."
Georg: "Musst halt ein Quietsche-Entchen draußen lassen ... Wer darf denn eher ins Wasser? Du oder des Brommie?"
Rainer: "Da hast Du den wunden Punkt erwischt. Das gibt immer wieder Streit mit dem Brompton! Sie Birdys auch so sensibel?"
Franz: "Nicht wirklich, eher bockig. Das Birdy lässt sich sich nicht so klein falten."
Rainer: "Hast Du eine Sitzbadewanne? Bei mir passt das Brompton fahrbereit in voller Länge rein. Aber nur ohne Enten.
Entschuldigt diese Sommerloch-Debatte."
Hartwig: "Brian, ein Birdy-Freund aus Großbritannien, nimmt sein Birdy mit unter die Dusche, wo er es entfaltet und aufrecht stehend abduscht. Dies ist keine Ente, sondern er hat es mir mit einem Foto nachgewiesen. Ob er verheiratet ist, weiß ich nicht.
Als ich hiermit anfing, wollte ich lediglich Franz eine Hilfestellung geben, der ja offensichtlich nur knapp einem Kapitalverbrechen entgangen ist."
Rainer: "Ja, das Eheleben birgt seine Gefahren ..."

 

Zurück zum Anfang

 

 

Bordräder im Vergleich

Pünktlich zum Saisonbeginn im Mai 2006 versuchte sich eine bekannte Yachtzeitschrift an einem Vergleichstest von Bordrädern. Es wurden 15 Räder für den Bordgebrauch verglichen und zwar in den Kriterien: Bedienungsanleitung, Faltkonzept, Geradeauslauf, Bremswirkung, Fahrverhalten auf Aspahlt/Kopfsteinpflaster/Feldweg/Waldweg.
Die Räder sind in drei Gruppen eingeteilt: Tourenräder (darunter das Birdy-City)/Cityshopper/Sportbikes. Das Birdy erreicht 2 von 5 Sternen. Die Bedienungsanleitung ist für die Tester sehr gut, aber der Geradeauslauf mangelhaft. Kein Rad erreichte die 5 Sterne. Bei den Tourenrädern siegte das Brompton M6RD gefolgt vom Hercules Contra Versa, Koga Miyata Founder S und Dahon MU XL. Das Birdy ist aber nicht Schlusslicht, sondern das Raleigh Compy XS mit einem Stern.
Christian ließ es sich nicht nehmen, die aus unserer Sicht überraschenden Ergebnisse in der Mailingliste zu kommentieren:

"Das alte Schuster-und-Leisten-Problem. Wenn segelunkundige Radler Yachten bewerten sollten, käme wahrscheinlich ein ähnlich überraschendes Ergebnis heraus.
Ich erahne folgendes Nutzungsprofil der Yachtspezis:
Nach einem Jahr Winterschlaf in der Backskiste wird eines morgens das Faltrad hervorgezogen. Also braucht man eine gut verständliche und bebilderte Anleitung, um das versunkene Wissen über den komplexen Faltmechanismus aufzufrischen. Dank vorherigem heimlichen Studium unter Deck kann der Falter souverän für den Einsatz entklappt werden. Das Publikum in den benachbarten Booten staunt sichtlich. Der sonnenbebrillte Lustgreis an Backbord ist bestimmt schon neidisch. Hehe.

Danach 500 Meter über Stege, gepflasterte Piere und einen kurzen Sandweg bis zur Hafenmeisterei gerollt, um die Liegegebühr zu begleichen. Dank Geradeauslauf geht man nicht baden. Nur abrollen tun die kleinen Räder auf dem Untergrund nicht so gut. Die Reifen sind ja auch schon ganz platt. Sollte man da eigentlich jährlich nachpumpen?

Dann wieder zurück. Welche von den 78 weißen Plastikyachten war noch gleich meine? Ah, hier! Gerade noch rechtzeitig zum Stillstand gekommen. Beinahe wäre man dran vorbeigezischt. Aber die guten Bremsen haben eine peinliche Situation verhindert. Puh! Die anderen Skipper gucken schon ...

Falter publikumswirksam wieder zusammengeklappt und stolz in der Backskiste versenkt. Bis nächstes Jahr im Sommer.

Da interessiert uns eigentlich nur noch die Korrosionsbeständigkeit im Seeklima. Sagt der Test wenigstens darüber was aus?"

 

Zurück zum Anfang

 

Zum Teufel mit dem Birdy ...

Didi Senft – der Teufel der großen Radrennen
Zum Teufel mit dem Birdy – das Birdy ist beim größten, höchsten und längsten Fahrrad der Welt zwischen die Räder geraten.

Didi Senft, der den Rennfahrern auf den großen Rundfahrten Beine macht, getroffen von Uli Gehrmann in Münster beim Giro, Mai 2002. Als sein Lebensziel gibt Didi an: Erlebnis-Fahrrad-Museum mit weltgrößter Sammlung von kuriosen selbstgebauten Fahrrädern.
Seine teuflische Radschau:
Schussenrieder Erlebnisbrauerei, 88427 Schussenried, Fon: 075 83/ 404-12
Internetadressen über den Teufel:
http://www2.luk.de/Events/ShowArtikelPUBLIC.htmlo?VAR_ID=127
http://www.recordholders.org/de/members.html
http://www.schussenrieder.de
http://www.velonews.com/news/fea/1313.0.html
http://www.velonews.com/news/fea/564.0.html

 

Zurück zum Anfang

 

Das internationale Birdy

 

Zurück zum Anfang

 

... und noch'n Gedicht

Von Jessica Lühring

Wer radelt so spät durch Nacht und Wind?
Er ist Herr Gehrman mit seinem Birdykind.
Er hat das Klappfahrrad wohl in dem Arm,
Er fasst es sicher, er fährt es lahm.

"Mein Radel, was birgst du so bang dein Profil?" -
"Merkst du Vater nicht, du wiegst ganz schön viel?
Muss dich tragen mit Sack und Pack" -
"Mein Birdy, komm ich nehm dich Huckepack" -

"Du liebes Rad, komm, fahr mit mir!
Gar schöne Rennen mach ich mit dir;
Manch tiefe Löcher sind an dem Straßenrand,
Meine Mutter hat manch gelben Regengewand."

"Mein Vater, mein Vater, und merkest du nicht,
Dass die Sonne sich langsam verkriecht?" -
"Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Birdykind;
In dürren Blättern säuselt der Wind." -

 

Zurück zum Anfang

 

Limericks zum Birdy

Die folgenden Limericks, also diese volkstümlichen fünfzeiligen Gedichte von ironischem oder grotesk-komischem Inhalt wurden anlässlich des 1. Birdy-Treffens im Mai 2002 gedichtet.

 

Brigitte und Ulrich wohnen in Wunstorf
Am Steinhuder Meer liegt das Dorf
Birdy fahren sie auf Reisen
Und gehen gut und gerne Speisen
Vom Alter her sind sie noch nicht amorph
(Brigitte und Ulli Gehrmann, Wunstorf)

 

Little birdy flying high
Dropped a massage from the sky
Said farmer brown
Whiping his eye
What luck, that cows don't fly
(Christian Nelles, mit kleinem Formfehler)

 

als Dialog in hessischer Mundart
E' Klapprad aus Darmstadt?
Des is ja dodal hatt!
Ei wenn isch der's Saach.
Unn' gefeddert is auch.
Abber wenn-de dorsch Glas fährst is' auch platt.
(Markus Schwarz, Darmstadt)

 

Irgendwo in dem Darmstädter Bereich
Fand man mal eine 'BirdyLeich'
Das leichte Rad war hoch geflogen
Und bei der Landung ganz verbogen
Man hat es auf einen Sockel gestellt bei 'nem Teich.
(Frank van Ruitenbeek, Amsterdam)

 

Es gab mal 'ne Birdy ohne Flügel
Hätte aber kein Mühe mit 'nem Hügel
Das Ding war zu fußangetrieben
So wie kluge Leute das lieben
Mit Birdyfahrer gibt's nie Geprügel.
(Frank van Ruitenbeek, Amsterdam)

 

Mein Traumbiotop heißt Birdyland
Autos sind dort unbekannt
Manche Vision bleibt Utopie
Viele Wünsche erfüllen sich nie
Aber nicht alle Wunder verlaufen im Sand
(Jürgen Forberg, Much)

 

Mein Heimatort heißt Gonsenheim
Darauf findet sich superleicht ein Reim
Ups – da war er schon
Doch ist es nicht ein Hohn
Es wär' ja wie ein Birdy zusammengebaut mit Leim.
(?)

 

Ich komm aus Quetschemombach,
und ich bin vom Fach
wenn's ums Birdy geht,
doch ich muss los, ich komm zu spät
lass ich's zu lang allein, macht's Birdy Krach
(?)

 

Es war einmal in Mainz
Ein Birdy namens Heinz,
das wollte nun
fliegen tun,
doch Flügel hat es keins.
(Francoise, ?)

 

Zurück zum Anfang

 

Cartoon

Teil 1
   
Teil 2
   
Teil 3
   
Teil 4
   

 

Zurück zum Anfang




© 2001
birdy-freunde.de

www.birdy-freunde.de/faltradkultur/humor.html - ausgedruckt am 10.09.2010