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www.birdy-freunde.de/events/origami/koeln-050918.html - ausgedruckt am 10.09.2010
Von Bernd Kloeckner
Bei schönstem Frühherbstwetter trafen sich diesmal 11 Fahrerinnen und Fahrer in der Nordeifel für den letzten Abschnitt des Erftradweges. Aus Gelderland waren Mirjam und Jan mit ihren Birdys bereits am Vortag angereist. Der Rest kam mit dem Zug.
Astrid und Michael aus Düsseldorf diesmal nicht mit Tandem, sondern mit Brompton und "normalem" Rad; vier ADFCler aus Grevenbroich: Peter auf einem gut erhaltenen knallgelben Peugeot-Klapprad, sowie Eckhard, Eddy und Heiko auf Bromptons; Reiner aus Erftstadt mit Birdy, Dorothee und ich aus Kerpen mit Pedelec und Brompton.
Die Brompton-Überzahl konnte Jan mit seinem "Jubiläums-Birdy" ausgleichen.

Dann ging es gleich die erste kurze, knackige Steigung hoch (es sollte die einzige bleiben) und dann auf angenehmen Wegen und schwach befahrenen Nebenstraßen zur Erftquelle nach Holzmülheim. Hier wurde der Autor zur Einnahme eines bewusstseinserweiternden Getränkes genötigt (blieb glücklicherweise ohne Folgen) und dabei frecherweise inmitten der übrigen Teilnehmer fotografiert.

V.l.n.r.: Mirjam, Eckhard, Peter, Heiko, Jan, ich, Dorothee, Michael, Astrid, Reiner, Eddy
Von der Erftquelle abwärts ging es dann weiter, meist auf Radwegen entlang der Hauptstraße, nach Bad Münstereifel. Von einer Auszeichnung des Erftradweges kann übrigens auch gut anderthalb Jahre nach offizieller Eröffnung kaum die Rede sein; man kann aber den allgemeinen Radwegweisern folgen. Für die mäßig schöne Strecke entschädigte das wunderbare Stadtbild Bad Münstereifels, wo zur Mittagszeit noch nicht der große Touristenbetrieb herrschte und wir unsere Räder gemütlich hindurchschieben konnten.
Vor dem nördlichen Stadttor kehrten wir im Café "T" ein. Da es doch noch recht "schattig" war, setzten wir uns in den Wintergarten.
Zwischen Münstereifel und Euskirchen führt der Weg auf Nebenstraßen durch einige wunderschöne Dörfer wie z.B. Iversheim. Dann führte uns die Beschilderung statt über den Erftradweg mitten durch Euskirchen; da hieß es dann "nix wie durch". Anschließend zurück an der Erft bestehen große Teile des Radwanderweges nur noch aus Schotter- und Wiesenwegen. Aber Falträder sind ja ausreichend geländetauglich ...
Ein besonderes Hindernis hatte man sich auch noch einfallen lassen (ja, gut, wir waren zu faul, drumherumzufahren).
Weilerswist war ja schon im Frühjahr Endpunkt unserer Tour gewesen, und im Weinhaus Schwan konnten wir wieder Schmandkuchen, Flammkuchen und anderes mehr genießen.

Und weil es eine schöne Tour war, konnten sich die Teilnehmer gar nicht vorstellen, dass im Winter keine Rheinische Origamitour stattfinden soll. Daher: Nächste Tour am 11. Dezember zum Weihnachtsmarkt in Kempen am Niederrhein.
www.birdy-freunde.de/events/origami/koeln-050918.html - ausgedruckt am 10.09.2010