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www.birdy-freunde.de/birdy/why.html - ausgedruckt am 29.04.2017

Warum ein Birdy?

 

Die Frage darf niemals lauten: Wie schränken wir den Autoverkehr ein? Sondern wir müssen fragen: Wie erreichen wir für den Tag für Tag anschwellenden motorisierten Verkehr die größtmögliche Beweglichkeit?

Die Straße – unser Schicksal, Bilddokumentation von 1964

 

Das Auto ermöglicht es wenigstens an den Wochenenden, der tristen betonierten Umgebung zu entfliehen und die Innenstädte den Gastarbeitern zu überlassen.

Stuttgarter Zeitung 19.11.1973

 
Robert Lemke (1913-1989), deutscher Journalist und Moderator ("Was bin ich") hat demgegenüber bereits erkannt:
"Die größte Gefahr im Verkehr sind Autos, die schneller fahren,
als ihr Fahrer denken kann."


Als Faltradfahrer haben wir die Möglichkeit, diesem Wahnsinn zu entfliehen und unseren Beitrag zu lebenswerteren Städten zu leisten.

 

Es gibt viele Gründe, sich für ein Birdy zu entscheiden. Hier nur einige:

 

Uwe Schaaf:
Ich wollte mich mal kurz vorstellen. Ich bin ein neues Birdy Touring und habe im Raum Ludwigshafen/Mannheim ein neues Zuhause gefunden. Mein neuer Besitzer ist eigentlich ein Genussradler und wird mich hauptsächlich für gemütliche Radtouren einsetzen. Ab und zu darf ich auch in seinem Auto mitfahren und dann werde ich mit ihm den Pfälzerwald und das Elsaß erkunden. Da ich mich sehr klein machen kann, werde ich es mir im Kofferraum gemütlich machen können und muss mich nicht mit einem zugigen Platz auf dem Autodach begnügen.
Warum er ein Birdy haben wollte? Darüber kann ich nur spekulieren. Soviel ich mitbekommen habe, hat er sich einige Konkurrenten angeschaut, aber keines konnte ihn so recht überzeugen. Den Ausschlag gab bestimmt eine Probefahrt, meine neue Form und meine gute Verarbeitungsqualität.
Überhaupt wusste er schon sehr viel über mich, da hat ihm bestimmt eure super Website geholfen.
Eigentlich wollte er mich in einem blauen Lackkleidchen haben. Blau ist nämlich seine Lieblingsfarbe. Aber als er einen Artgenosse in Orange gesehen hatte wusste er das Ist es. So bekam ich eine Lackierung in Orange. Vielleicht hat es auch mit seinen Jugenderinnerungen zu tun. Sein erstes Rad, ein Klapprad - pffh! ich bin ein Faltrad!!! - hatte diese Farbe. Wie dem auch sei, meine schwarzen Anbauteile kommen so besser zur Geltung.
Ein paar schicke Klickpedale habe ich schon spendiert bekommen. Einen Dynamo muss ich nicht mit mir herumschleppen. Einen Nabendynamo habe ich auch nicht, mein Besitzer mag meine schlanke Vorderradnabe. Ich denke er wartet noch auf irgendwelche gesetzlichen Änderungen, um sich dann endgültig für eine Art der Beleuchtung zu entscheiden.
Einen neuen Lenker und einen neuen Tacho hat er auch schon für mich bestellt. Mal sehen wie mir diese Teile stehen werden.
Ob ich bei meinem neuen Besitzer gut haben werde? Auf jeden Fall! Er verteidigt mich jetzt schon leidenschaftlich gegenüber den Argumenten der 26" und 28" Fraktion. Momentan halte ich noch etwas Winterschlaf und fiebere der ersten gemeinsamen Ausfahrt entgegen. Vielleicht sehe ich dann den einen oder anderen Artgenossen.

 

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Kevin Pfeiffer:
Wenn ich keine 7 Fahrräder mehr haben dürfte, wäre das Birdy mein einziges Rad.
Vorgestern musste ich z.B. mit dem Zug und Anhänger in die Stadt fahren - kein Problem. Beim Ein- und Aussteigen lässt sich das Birdy leicht tragen. Wie schafft man das sonst - auf ein mal aus dem Zug zu steigen, mit Fahrrad und Anhänger?
Das Birdy ist auch mein fußgängerfreundlichstes Rad! Ob durch Bahnhof (wenn man Eile hat) oder durch eine endlose Fußgängerzone, fährt das Birdy (langsam) entlang und ohne die Fußgänger zu verschrecken.
Das Birdy ist im Großen und Ganzen auch mein schnellstes Rad. Okay, kein Rennrad, aber in der Stadt, der Quickstarts, die kleine Größe, das leichte Gewicht, usw. sind super!
Mein Birdy ist auch das einzige Rad dass ich ruhig durch die Behinderteneingangstür des Uni-Gästehauses reinfahren und vor der Wohnungstür abstellen kann, ohne die Aufmerksamkeit des Uni-Präsidenten zu erwecken. ;-)
Mein gutes, altes Birdy hat mich nach Santa Barbara, CA; Las Vegas, NV; Rapid City, SD; San Diego, CA; und jetzt Bremen begleitet. Es ist mit Bus, Bahn, Auto, und Tram gefahren, und komt, wie ich, aus Amerika, hat aber deutschstämmige Wurzeln.

 

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Rolf Döbereiner:
Ich habe das Birdy damals im Brügelmann-Katalog gesehen und mir von dort die Nummer von r-m geben lassen und von dort einen Händler in der "Nähe" (60 km) benennen lassen, wo ich das Rad (blue) probefahren konnte.
Ich habe ein Fahrrad vorwiegend für den Urlaub gesucht, das ich leicht im Auto verstauen konnte. Es war damals Voraussetzung, daß ich auf dem Gepäckträger einen geschlossenen Hundekorb für unseren Chiuahua (leider gibt es ihn seit ca. 1 Jahr nicht mehr) mit Spanngurten befestigen konnte, was auch möglich war. Gut finde ich, daß ich dann das Rad entweder im Kofferraum liegen lassen, oder eben mit in die Urlaubswohnung nehmen kann (von den sonstigen Vorteilen mal abgesehen!).
Daheim benütze ich das Birdy manchmal, wenn ich mit unserem Caddy dienstlich unterwegs bin (ich liefere im Umkreis von ca. 60 km Astronautenkost aus). Das Birdy paßt dann immer noch mit rein und ich kann dann nach getaner Arbeit mich noch eine Strecke aufs Rad schwingen, die ich noch nicht kenne. Da können dann hin und wieder schon noch 2 Stunden oder mehr an Entspannung zusammenkommen.

 

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Martin Lichtblau:
Mein erstes Faltrad bekam ich um 1992 von BMW geschenkt, das höchst praktische Falt-MTB, welches eigentlich Montague herstellt, heute aber in modernerer Form, wie z.B, bei Voss-Spezialrad zu sehen.
Ist schon praktisch, wenn man sein Fahrrad auch in einen Kleinwagen bringt, denn ich fahre gewöhnlich mit dem Auto raus um irgendwo dann eine Runde mit dem Rad zu drehen, hier bei mir ist es mir zu hügelig und die Straßen zu befahren, Radwege gibt es praktisch nicht.
Ich fuhr zwar bis zum Kauf des Birdys 1999 kaum Rad, hatte es mehr auf Motorräder abgesehen, so langsam muß ich mich aber mal mehr bewegen und da ist mir das BMW Rad mangels Federung zu hart, zudem rollt es nicht so herrlich leicht und ist auch mit 18-19 kg recht schwer.
Da ich Falträder kaum kannte und ein Di Blasi Mokick (faltbar) hatte, schaute ich mir deren Faltrad an und war eigentlich auch entschlossen es zu kaufen. Als ich es mir live bei einem Händler anschaute schien es mir aber doch nicht mehr so so praktikabel und auch recht unbequem, so zeigte mir der Händler auch das rote Birdy und ich fuhr damit mal 200 oder 300 m vor der Ladentür in der Fußgängerzone auf Pflaster. Mit dem Di Blasi fuhr ich die gleiche Strecke. Dazwischen lagen Welten. Das Di Blasi war damit aus dem Rennen, das Birdy aber auch, einfach viel zu teuer - wie ich dachte. Ich kannte mich mit Fahrrädern nicht weiter aus, konnte mir auch nicht vorstellen mir jemals für soviel Geld ein Rad zu kaufen, bei dem ich nicht mal fahren darf weil kein Licht dran ist, man muß es noch extra bezahlen, auch Schutzbleche und so.
Die Probefahrt hinterließ aber einen bleibenden Eindruck und so habe ich wenig später nur noch überlegt ob ich soviel Geld ausgeben kann und welches Birdy meins wird. Tendierte eigentlich mehr zum grünen, eine Nabenschaltung gefällt mir besser, ist aber schwerer und man kann die Entfaltung nicht mehr ändern. Das blaue war mir zu teuer, so dachte ich das rote reicht eigentlich, bei Bedarf kann ich ja mal die Ritzel ändern. Mit Komfort-Vorbau, Luftpumpe, Rahmentasche, Schutzblechen und Ständer ergibt sich aber ein stolzes Sümmchen, dazu kam aus dem freien Handel noch das Licht und später dann noch die Rucksack-Tasche, welche auch ordentlich Geld kostet.
Wie ich dann feststellte kann man auch praktisch nicht über den Preis verhandeln. Habe das Rad bei einem anderen Händler gekauft als dem wo ich die Probefahrt gemacht hatte, eben der in Gießen, welcher ja in meinem Bericht zu der Umrüstung der Schaltung beschrieben ist. Er kam mir geringfügig mit etwas Zubehör entgegen, machte aber eben kaum was aus. Wenn man dann mal gefragt wird was so ein Rad kostet druckst man nur rum, habe niemand gesagt was ich dafür bezahlt habe, da würde mich Ottonormalbürger für verrückt erklären, die wissen es halt nicht besser.
Ein Freund sagte mal das Rad kostet bestimmt 1.000,- DM, wäre doch viel zuviel für so ein Kinderfahrrad. Wenn der wüßte was das Rad wirklich kostet..., über 2.200,- DM habe ich bezahlt, ohne Rucksacktasche und Licht.
Wer sich das Fahrrad mal genauer anschaut, erkennnt aber auch Gegenwerte die man für soviel Geld bekommt, schließlich kann man sich ja nicht unbedingt auf einem Marken-Image ausruhen, also den Namen bezahlen, r-m ist ja nicht unbedingt bekannt, wohl mehr was für Kenner.
Der Händler, der mir das Birdy verkaufte, hat ja die ganze Palette an r-m Rädern im Laden stehen, jedenfalls fast immer, habe ich sonst noch nirgends gesehen. Mir gefallen auch die anderen sehr, sind alle irgendwie etwas besonderes, aber vor allem das Equinox hat es mir angetan, könnte ich mir mit einer Rohloff-Nabe sehr gut als Tourenrad vorstellen. Leider wäre es aber für mich unbezahlbar, soviel möchte ich einfach nicht ausgeben.
Mit dem Birdy bin ich sehr zufrieden, lediglich am Vorbau und an der Schwinge habe ich an kleinen Stellen mit Gewebeklebeband Gummis aufgeklebt, wo sonst der Rahmen oder Schrauben aneinander scheuern. Die Serienschaltung war eigentlich ausreichend, nur mangels Kondition war die mir an Steigungen dann aber doch irgendwann zu lang, so habe ich eben letztes Jahr auf die SRAM DualDrive 3x9 umgebaut, wie im Bericht auch geschildert. Bin seitdem zwar kaum mehr gefahren, kam einfach nicht dazu, jetzt geht es aber wieder los, brauche einfach Bewegung. Das Rad läuft herrlich leicht, habe die normalen Straßenreifen drauf und bin sehr damit zufrieden, bin damit auch schon unbefestigte Waldwege und auch mal Schotter gefahren, für längere Strecken wäre das aber natürlich nichts, ist schon etwas wackelig. Überhaupt fährt sich das Birdy recht nervös, jedenfalls empfinde ich das so, der Radstand ist halt kurz und der Nachlauf auch, so mit ist das Ding extrem wendig, was im normalen Verkehr dann eben leicht nervös wirkt, vor allem wenn man mal einhändig fährt um Handzeichen zu geben, da eiere ich doch ganz schön rum, bin aber eben auch kein besonders erprobter Radfahrer.
Ein Kollege fährt auch ein Birdy, benutzt es gerne auf Dienstreisen. Er hatte sich letztes Jahr bei einem Sturz das Schlüsselbein gebrochen, kenne aber nicht die näheren Umstände des Sturzes, wäre ja vielleicht auch mit einem anderen Rad passiert. Rein subjektiv fühle ich mich auf meinem BMW Falt-MTB sicherer, kommt mir wie ein schwerer Trecker vor, aber Touren mache ich damit halt ungerne, fahre damit nur hier um den Ort herum, kurze Strecken um mal etwas raus zu kommen, ist mir einfach zu schwer und zu hart.
Das Packmaß des Birdy ist ok, wobei es immer noch ein recht ordentliches Paket ist, was man nicht einfach so locker leicht überall hin schleppt, aber kleiner geht es bei der Bauform eigentlich auch nicht mehr, allenfalls vielleicht etwas schneller zu falten, weshalb Pendler wohl lieber das Bromton nehmen.
Ich falte recht wenig und transportiere das Birdy gewöhnlich nur im Auto oder im Wohnwagen.
Man muß eben abwägen was man will, vor allem den Markt sondieren, ruhig auch mal die Konkurrenz anschauen, denke aber das Birdy spricht für sich, je nach Einsatzfall eben. Das Preisniveau ist hoch, aber vielleicht ist ja etwas besser auch mal etwas länger für etwas zu sparen und sich dann was gutes zu gönnen.
Die Sitzhaltung gefällt mir auf dem Birdy noch nicht ganz, muß noch etwas mit der Einstellung von Lenker und Sattel experimentieren, auch tat mir der Hintern weh, wenn ich mal 20 km fuhr und im Genitalbereich klemmte man sich auch immer was ab, aber das liegt ja mehr am Sattel. So habe ich mir im Winter einen mir schönem großen mit Loch gegönnt, werde dann mal ausprobieren ob der sich jetzt besser fährt.

 

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Ulrich Gehrmann:
Ein Rennrad ist schneller,
ein MTB federt besser,
ein Alltagsrad trägt mehr Last,
ein Liegerad ist bequemer,
ein Tourenrad ist stabiler,
wozu das Birdy als 6. Rad ?

Das Interesse an Falträdern bestand schon seit Ende der 70er Jahren, als die Deutsche Bahn damit anfing, die Mitnahmebedingungen für Fahrräder fortlaufend zu verschlechtern, bzw. auch mehr Radreisende in den Gepäckwagen zur Konkurrenz wurden. Die Bahn führte an verschiedenen Zugtypen einfach keine Gepäckwagen mehr mit.
Da wir viele Ferien nur mit "ordentlichen" Reiserädern gemacht hatten, haben sich natürlich Mindestansprüche an jedes Rad herausgestellt. Inzwischen überhole ich lieber andere Radler als laufend unsere Räder!
1986, Nachdem wir die alten schweren Klapprädern bei einer Türkei-Urlaub-Flugreise ausprobiert hatten, ließen wir es zur Freude von einigen Jungen vor dem Abflug zurück.
1988, kauften wir uns Bickerton-Falträder aus Alu, (ein rechteckiges Rahmenrohr und ein Lenker wie das Geweih eines 12-Enders). Sie fahren faktisch gar nicht so schlecht, obwohl sie sich sehr labil am Lenker anfühlen. Sie sind mit F&S 3-Gang ausgestattet und haben ein geringes Gewicht. Sie dürften für ein Segelboot gut geeignet sein, um mal kurz Brötchen zu holen und dem Skipper als Navigationshilfe zu dienen, indem er über den Aufdruck der Tüte den Standort bestimmt. Jeder Faltvorgang hatte leider gründliches Händewaschen zur Folge. Vor einem Auslandsaufenthalt bot sich die Gelegenheit zum Verkauf.
1991, lange gewartet hatten wir auf den Kauf von hinterradgefederten Peer Gynt Liegerädern von Radius. Nach etlichen ungefederten Eigenkonstruktionen passte sich endlich die Einkommenslage den Wünschen an. Es ist weiterhin das Rad zum Genussradeln für den ungehinderten Blick und vor allem nach (zu viel) gutem Essen. Jährlich mache ich mit meinem Freund Harald eine einwöchige Tour mit den Langliegern. Die Nutzung als Reiseräder war allerdings bei den benötigten Transportmitteln mit schlechten Erfahrungen begleitet. Transportversuche, mit Bahn und Auto brachten auch wetterbedingt und sicherungsseitig erhebliche Unannehmlichkeiten mit sich. Zusätzlich machen sich (typbedingt?) bei mir unter längerer Last beim Liegerad inzwischen die Knie abwechselnd bemerkbar. Positiv ist allerdings zu bemerken, dass diese Räder immer noch die alte Verbrauchererfahrung beweisen, dass man bei teuren Rädern zwar beim ersten Bezahlen leidet, aber dann die Zinsen in Form von Fahrfreude immer wieder einfährt - und nicht umgekehrt.
Ein neues Rad für Reisen musste her!

Geliebäugelt hatte ich immer mit dem Moulton, weil es sich auch flott sportlich fahren lässt. Weniger der beachtliche Preis, als die wenig überzeugenden Falteigenschaften und Packmaße haben einen Kauf immer verhindert. Für häufiges alltägliches Pendeln kurzer Strecken hätte sich aus Kostengründen das Brompton angeboten. Gerade die Packmaße kämen der Unterbringung im Auto aus Sicherungsgründen besonders entgegen. Allerdings halte ich für unsere Radelstrecken auf Reisen diese Modelle von ihrem Übersetzungsbereich und ihrer Sitzposition für ungeeignet. Gerne fahren wir wenig autobefahrene Panorama-Strecken von mehr als 50 km, die auch den klassischen Bergetappen von Rennrad-Rundfahrten folgen dürfen.

Also kauften wir uns 1997 Birdys, eines blau für meine Frau und eines rot für mich, wobei letzteres aber gleich mit 3 * 7 Sachs nachgerüstet wurde. (Wer ein Orginal-Moulton in Erwägung zieht, den erschrickt r+m mit ihren Preisen nicht wirklich). Es gibt zu viele schöne aber unbefestigte, löchrige und Pavé-Strecken, so dass eine Vollfederung auch dort mit unserem Alter angenehm harmoniert. Die später auch realisierte verändertes Sitzposition durch den Komfortvorbau überzeugte auch meine Frau. Auf Abfahrten hat mein Kampfgewicht auch das Birdy schon auf 70 km/h beschleunigt. Gerade im Urlaub fahre ich auch gerne mehrstündige sportliche Touren, so dass das mitgeführte Rad wenigstens annähernd auch so zu bewegen sein muss.
Weil wir beruflich zeitweise recht viel geflogen sind, war ein ganz wichtiger Grund für die Kaufentscheidung auch die leichte Mitnahme im Flieger. Wir wollten nicht die ausgetretenen Luschen vor Ort ausleihen. Wie das mit der Planung so ist: Sogar Alu-Kästen habe ich für diesen Zweck vergrößert. Nur sind wir seither nicht mehr geflogen.

Trotz alledem bleibt das Birdy ein "eierlegendes Wollmilchschwein", was hier wohl fachbezogen zu übersetzen wäre als: leicht falt-, trag- und mitnehmbares Touren-, Komfort- und Sportrad. D.h. es kann nur ein Kompromiss sein und muss damit natürlich hinter den besonderen Eigenschaften von Spezialrädern zurück stehen. - Aber auch im wirklichen Leben gibt es gute Kompromisse.

 

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© 2002 - letzte Aktualisierung: 03.11.2010
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