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Mobil mit dem Birdy

Die klassische Anwendung für ein Faltrad ist die Kombination mit anderen Verkehrsmitteln. In öffentlichen Verkehrsmitteln, z.B. der Bahn, ist die Mitnahme des zusammengefalteten Birdy kostenlos und nicht von etwaigen Sperrzeiten, wie wir sie für nicht-faltbare Fahrräder kennen, behindert. Es ist empfehlenswert, das Birdy mit der Hülle oder im Rucksack zu verpacken. Aber auch in anderen Verkehrsmitteln reist das Birdy mit. Kurz gesagt: Das Birdy ist überall dabei und wir sind immer mobil.

[Mitnahme im Zug] [Mitnahme im Auto] [Mitnahme auf dem Fahrrad] [Birdy und Faltboot] [Mitnahme auf dem Schiff] [Mitnahme im Flugzeug]

Im Zug

In Nahverkehrszügen steht das Birdy problemlos im Eingangsbereich. Alternativ liegt es auch gut in der Gepäckablage. Dort ist es ratsam, das Birdy mit einem kleinen Spanngurt (z.B. Pedalriemen) zu sichern. Einige Birdy-Fahrer schonen ihr Birdy durch die Unterlage eines Pullovers.

Im IC gibt es in den Großraumwagen direkt an der Tür Stellplätze für Koffer. Dort passt auch das Birdy hinein.

Im ICE kann das Birdy im Großraumwagen im Eingangsbereich stehen bleiben (Bild). Dort passt auch die Mini-Bar vorbei. Auch am Behinderten-Platz ist genügend Raum vorhanden. Eine weitere Möglichkeit ist, das Birdy in den Zwischenraum zwischen den Rücken an Rücken angeordneten Sitzen zu stellen.

Je nach Verkehrsunternehmen und Beförderungsbedingungen muss ein Faltrad verpackt werden, damit es kostenlos als Handgepäck mitfährt. Bei der Bahn AG ist das Verpacken seit Mai 2007 nicht mehr vorgeschrieben, aber durchaus empfehlenswert. Zum Verpacken bietet riese und müller entsprechendes Zubehör an, es gibt aber auch Alternativen.

In den Bestimmungen der Bahn heißt es: "Demontierte und komplett verpackte handelsübliche Fahrräder sowie zusammengeklappte Fahrräder (letztere auch unverpackt) können als kostenloses Handgepäck mitgenommen werden, sofern diese unter bzw. über dem Sitz sicher verstaut werden können."
Dieser Absatz findet sich auch in der in den Reisecentern erhältlichen Broschüre.
Bei den Zugbegleitern und sogar bei der Fahrradhotline der Bahn ist diese Regelung nicht immer bekannt, das hat schon zu ernsthaften Problemen geführt. Ein Birdy-Fahrer wurde des Zuges verwiesen. Es empfiehlt sich also unbedingt, das Fahrrad trotz der aktuell gültigen Regelung in einer Hülle einzupacken oder die Broschüre mitzuführen. Wichtig ist in jedem Fall, dass dieser Passus nur für den Fernverkehr gilt. Für den Nahverkehr gelten ggf. unterschiedliche Regelungen der Verkehrsverbünde oder der regionalen Bahngesellschaften.
In den oben genannten Formulierungen der Bahn AG werden verpackte Falter als Handgepäck betrachtet. An anderer Stelle wurden sie auch mal als Traglast eingestuft. Zum Thema Traglast heißt es in den "Beförderungsbedingungen für Personen durch die Unternehmen der Deutschen Bahn AG (BB Personenverkehr)" unter Nr. 7.1:
"Neben Handgepäck darf der Reisende ein Stück Traglast mit sich führen. Traglasten sind Gegenstände, die – ohne Handgepäck zu sein – von einer Person getragen werden können.
Im Übrigen kann der Reisende Gepäck als Reisegepäck gemäß den hierfür geltenden Bestimmungen aufgeben."
Die "Eisenbahn-Verkehrsordnung" (EVO) gilt auf allen dem öffentlichen Verkehr dienenden Eisenbahnen in der Bundesrepublik Deutschland und besagt in § 16, Abs. 1 zum Begriff "Handgepäck":
"Der Reisende darf leicht tragbare Gegenstände (Handgepäck) unentgeltlich in die Personenwagen mitnehmen. Dem Reisenden steht für sein Handgepäck nur der Raum über und unter seinem Sitzplatz zur Verfügung. Reisende, denen kein Sitzplatz angewiesen werden kann, haben wegen der Unterbringung ihres Handgepäcks die Anordnungen des Eisenbahnpersonals zu befolgen."
Größenangaben für Handgepäck oder Traglasten gibt es nicht, beim Handgepäck ergibt sich die maximale Größe lediglich durch die zur Verfügung stehenden Stauräme am Sitzplatz. Größenbeschränkungen gibt es lediglich bei Reisegepäck. Reisegepäck bedeutet: Gepäckaufgabe, Transport von Haus zu Haus, kostenpflichtig. Dort finden sich die oft zitierten 1,5 Meter für Normalgepäck, für verpackte Sportgeräte bis 3 Meter. Das ist aber für uns nicht von Bedeutung, da wir das Faltrad nicht als Reisegepäck aufgeben wollen.
Hier der Vollständigkeit halber der Auszug aus den Beförderungsbedingungen für Reisegepäck:
Nr. 2.1: "Das Reisegepäck wird von Haus zu Haus befördert. Die Übergabe erfolgt an den mit den Reisenden vereinbarten Übergabeorten." Nr. 2.2: "Zur Beförderung als Normalgepäck sind Gegenstände zugelassen, die in Koffern, Reisetaschen, Reisesäcken, Rucksäcken, Leichtmetall- oder Kunststoffboxen verpackt sind, sofern diese eine Länge von 1,50 m, einen Umfang von 3,00 m sowie ein Gewicht von 30 kg nicht überschreiten. Der Preis für das 1. Stück betrügt 14,30 €, je weiteres Stück sind 9,20 € zu zahlen." (Preise von Juni 2006)
Nr. 2.3: "Zur Beförderung als Sondergepäck sind ferner zugelassen:
(I) Kinderwagen
(II) Krankenfahrstühle bis zu einem Höchstgewicht von 100 kg
(III) sonstige orthopädische Hilfsmittel
(IV) verpackte Sportgeräte mit einer Länge von max. 3,00 m und einem Gewicht von max. 30 kg
(V) verpackte Fahrräder mit und ohne elektrischem Zusatzantrieb, jedoch keine Tandems, Dreiräder, Liegefahrräder oder Fahrräder mit Verbrennungsmotoren
Der Preis für das 1. Stück beträgt 23,50 €, je weiteres Stück sind 18,40 € zu zahlen." (Preise von Juni 2006)
Nr. 4.2: "Die Annahme von Reisegepäck erfolgt nur gegen Vorlage einer für die Beförderungsstrecke ausgestellten, gültigen Fahrkarte." Nr. 5: "Der Auftrag zur Gepäckbeförderung kann bis 12.00 Uhr des dem vereinbarten Abholtermins vorangehenden Werktages kostenfrei storniert werden. Nach diesem Zeitpunkt ist eine Erstattung der Gepäckfracht ausgeschlossen."

Das Birdy im ICE

In Nahverkehrszügen steht das Birdy problemlos im Eingangsbereich. Alternativ kannst du es auch auf die Gepäckablage legen. Dort ist es ratsam, das Birdy mit einem kleinen Spanngurt (z.B. Pedalriemen) zu sichern. Einige Birdy-Fahrer schonen ihr Birdy durch die Unterlage eines Pullovers.
Im IC gibt es in den Großraumwagen direkt an der Tür Stellplätze für Koffer. Dort passt auch das Birdy hinein.
Im ICE kann das Birdy im Großraumwagen im Eingangsbereich stehen bleiben (Bild). Dort passt auch die Mini-Bar vorbei. Auch am Behinderten-Platz ist genügend Raum vorhanden. Eine weitere Möglichkeit ist, das Birdy in den Zwischenraum zwischen den Rücken an Rücken angeordneten Sitzen zu stellen. Foto: Peter de Leuw