Logo birdy-freunde

 

| birdy-freunde | Das Birdy | Das individuelle Birdy |
| Mit dem Birdy auf Reisen | Langfinger |
| Impressum | Sitemap |

 

www.birdy-freunde.de/birdy/frog.html - ausgedruckt am 29.04.2017

Frogsprung durch Technik

Das Frog stellt sich vor

Frog
Foto: riese und müller

Das Frog ist kein Birdy – wir wollen es hier aber trotzdem kurz vorstellen.

Warum zusätzlich zum Birdy ein weiteres Faltrad? Ziel war, ein Faltrad mit einem im Vergleich zum Birdy kleineren Faltvolumen zu entwickeln. Bei den Fahreigenschaften sollten möglichst keine Abstriche gemacht werden.
Das Ergebnis war das Frog, das zuerst für das Modelljahr 2003 vorgestellt wurde. Zum Modelljahr 2007 wurde es allerdings aus dem Sortiment genommen. Im Modelljahr 2010 kam es dann erneut in einer überarbeiteten Version.

Das aktuelle Frog hat wie das Birdy einen Monocoque-Rahmen. Die Laufräder sind mit 16" (305 mm) größer als bei der ersten Version (12 Zoll) und damit nur noch wenig kleiner als beim Birdy (18 Zoll). Im Hinterrad wird eine 8-Gang-Nabe mit Freilauf von Shimano eingesetzt. Zusammen mit dem 16-zähnigen Ritzel ergibt sich eine Entfaltung von 2,22 bis 6,70 m. Das Faltmaß (ab 68 x 57 x 35 cm) wird durch den serienmäßigen Einsatz von Faltpedalen optimiert. Wie die Urversion hat das Frog eine Teleskop-Sattelstütze. Die Gabel besteht, auch um das Faltmaß zu optimieren, wie bei den Scheibenbrems-Birdys teilweise aus Flachmaterial.
Das Frog ist in Schwarz und Magenta erhältlich. Serienmäßig wird es mit den 50 mm breiten Big Apple-Reifen ausgestattet. Als Zubehör sind Schutzbleche, Elastomere in drei verschiedenen Härten, Seitenständer, Batteriebeleuchtung sowie ein auf der Schwinge montierter Gepäckträger (mit Rollen) lieferbar.
Die Klemmbreite des Hinterbaus beträgt 126 mm, während reguläre Naben ein Klemmmaß von 135 mm Haben. Der Umbau der Gangschaltung ist also nicht ohne Weiteres möglich. Das Brompton hat 112,5 mm Klemmweite, Brompton-Lösungen können also nicht "adoptiert" werden. Allerdings waren 126 mm vor vielen Jahren üblich für Rennräder, und es gibt etliche Naben, die ohne große Anpassungsmaßnahmen in 126 mm Einbauweite passen. Dabei handelt es sich allerdings ausschließlich um Kettenschaltungs-Naben. Wer eine andere Nabenschaltung einbauen möchte, wird Probleme haben.
Die Vorderradgabel hat mit 75 mm ebenfalls ein unübliches Klemmmaß. Das Vorderrad ist mit 24 Speichen aufgebaut.

Hier noch aus historischem Interesse die Details der ersten Frog-Version (bis Modelljahr 2006).

Frog gefaltet Frog

Neu ab Modelljahr 2004:
Das Frog gibt es jetzt zusätzlich zur 3-Gang-Version mit der Shimano 7-Gang-Nabe. In dieser Version ist standardmäßig der Rücktritt enthalten, den Freilauf gibt es optional. Egal welche Version mal nimmt, die Farbe bleibt entgegen der r-m-Gepflogenheiten grün. Die günstigste Version kostet nur noch 990 EUR.

Mit den breiten Reifen und durch die Vollfederung sollen sich die 12"-Laufräder nicht schlechter fahren als 18"-Laufräder.

Frog auf der Eurobike
Foto: Eurobike

Für wen gibt es das Frog?

Das Frog ist für alle, denen das Faltmaß besonders wichtig ist. Dazu gehören Segler, Flieger und diejenigen, die das Rad ständig im Auto haben wollen.
Es wird wohl hauptsächlich in der Stadt auf kürzeren Strecken, eventuell auch auf kleineren Touren gefahren. Dafür reicht die 3-Gang-Nabe völlig aus.

 

Zurück zum Anfang




© 2002 - letzte Aktualisierung: 05.06.2012
birdy-freunde.de

www.birdy-freunde.de/birdy/frog.html - ausgedruckt am 29.04.2017